Gibt´s was Schöneres…

…als einen Abend mit alten und neuen Freunden bei genussvollem Essen zu zelebrieren. Das Kochen mit Freddy hat wieder wahnsinnig Spaß gemacht, genauso wie die Planung und das Vorkochen am Tag zuvor. Und wieder haben wir es geschafft die Kosten unpackbar gering zu halten. Danke an dieser Stelle an Marina für die halbe Ziege. Sie war köstlich! Und den Gästen für den guten Wein. Leider mal wieder viel zu wenige Fotos gemacht.

Und hier das Menü:

Vorspeise
Kürbis-Kokos-Pannacotta an gerüffeltem, karamellisiertem Chèvre auf Rucola mit Sherry Balsam
garniert mit gerösteten Kürbiskernen und Kürbiskernöl von gerösteten Kernen

Warmes Zwischengericht
Lammkrome in Pistazien-Sesamkruste auf Portweinreduktion und glasierten Charlotten
dazu Rosmarinpolentaküchlein und Rattatoullipäckchen

Großes Fleischgericht
Grillplatte von der Ziege 24 Stunden zartgeschmort und kross gegrillte Ziegen Spareribs in Honig-Dijon-Glasur
am Tisch tranchiert

Dessert
Mini Crème brûlée und Eiscreme von schwarzem Sesam und Akazienhonig
dazu karamellisierte Granatapfelkerne in eigenem Saft

Alle Details gibt es auf Anfrage mein klassisches Crème brûlée will ich euch nicht vorenthalten. Ergibt 6 größere oder 12 Mini-Portionen. Je nachdem was für Förmchen verwendet werden sollen:

500ml gute Bio Sahne
6 frische Eigelb
80g Feinkristallzucker
etwas extra Feinkristallzucker für die Karamellkruste
1 Vanilleschote

Sahne in einem Topf mit der ausgekratzten Vanillesamen und mitsamt der leeren Schote bei kleiner Flamme aufsetzen bis am Rand des Topfes kleine Hitzebläschen aufsteigen (nicht kochen). Während die Sahne erhitzt das Eigelb und den Zucker schaumig schlagen.
Nun unter rühren die Sahne (Schote entfernt) zuerst langsam (immer ca. 50ml) zur Hälfte hinzufügen. Das nennt sich temperieren, denn ansonsten kann das Ei zu schnell heiß werden und zum Rührei werden und das ergibt Klumpen in der Crème. Die zweite Hälfte der heißen Sahne kann bedenkenlos dazu geschüttet werden, da das Ei jetzt temperiert ist.
Jetzt die Keramikformen auf ein Blech stellen, in den Vorgeheizten Ofen stellen (140C°/ Gas Stufe 4) und das Blech gerade so hoch mit warmen (zum Beispiel aus dem Wasserkocher) Wasser anfüllen, das die Förmchen max. 2/3 im Wasser stehen.
Ich stelle das Blech mit den Fröschen immer in den Ofen bevor ich das Wasser hinzufüge, sonst wird es zum Balanceakt und es wäre zu schade, wenn dabei Wasser in die Crème schwappt.
Nun 25 Minuten im Ofen lassen. Vorsichtig aus dem Wasserbad nehmen. im Kühlschrank mindestens eine Stunde abkühlen lassen.
Vor dem servieren die Crème mit etwas Zucker betreuen, die Förmchen schütteln, so das sich der Zucker gut auf der Oberfläche verteilt und den überschüssige Zucker durch umdrehen und abschütteln des Förmchens entsorgen.
Jetzt mit einem Bunsenbrenner den Zucker gleichmäßig Karamellisieren. Hierbei keine Angst vor ein paar leicht schwarzen Blasen, Wichtig ist, das keine Zuckerkristalle übrig bleiben und eine durchgängige Kruste entsteht.

Ein kleiner Trick um die Oberfläche schön glatt hinzubekommen ist die noch flüssige Crème, wenn sie im Wasserbad steht, einmal mit dem Bunsenbrenner zu bearbeiten, so das die kleinen Blasen auf der Oberfläche platzen. Nicht umbedingt nötig, aber so bekommt man ein ästhetisches, glattes Ergebnis. Viel Spaß beim ausprobieren!

P.S.: Letzte Nacht habe ich geträumt ich hätte Crème brûlée Bälle hergestellt. Also rundherum karamellisierte, runde Pralinen. Kann sein das es ein Fibertraum war, weil mich ne Grippe erwischt hat, aber sobald ich wieder auf den Beinen bin werde ich daran experimentieren 😉

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